Überspringen zu Hauptinhalt

Reisebericht: Vielfalt im Norden Chiles

Von Meereshöhe auf 5‘610 Meter über Meer 

Auf meiner Reise durch den Norden Chile’s durfte ich unbekannte und einsame Ecken, abseits der üblichen Touristenpfade entdecken.

Unser erstes Abenteuer beginnt in La Serena, Ausgangspunkt für den Norte Chico, den kleinen Norden. Mit unserem Mietwagen reisen wir ins Valle Hurtado, dem Tal der Sterne (Valle de las Estrellas). Die Fahrt führt vorbei an fruchtbaren Feldern und kargen Kakteenwälder. Am Horizont erheben sich die ersten Berge der Anden. Rund um die Hacienda de los Andes geniessen wir den Nachmittag mit Spaziergängen und einem Reitausflug. Über eine kurvige Passstrasse gelangen wir am nächsten Tag ins Valle Elqui. Neben zahlreichen, kleinen Pisco-Destillerien finden sich hier auch ideale Bedingungen für die Sternebeobachtungen.

Zurück in La Serena reisen wir per Bus weiter nach Copiapo. Das Hotel Wara ist unsere Basis für die nächsten zwei Tage. Auf einer Tour entdecken wir am nächsten Tag die blühende Wüste, den desierto florido. Dieses Naturphänomen findet nur alle paar Jahre statt (wenn es genügend Regen in der Wüste gibt). Entlang der Küste entdecken wir Blumen in allen Farben.

Die Reise führt uns weiter in den Norden nach Arica. Die Stadt an der Grenze zu Peru ist der Ausgangspunkt unsere zweiten Mietwagenreise. Ausgerüstet mit einem Pick up 4×4 beginnt unser Abenteuer im Codpa-Tal. Auf der Ruta de las Misiones, der Misionsroute entdecken wir kleine, verstaubte Dörfer mit kleinen Kirchen. Unsere Basis für die nächsten Tage befindet sich in Putre, bereits auf 3‘000m. Von hier entdecken wir den Lauca Nationalpark mit dem Höhepunkt am Lago Chungara (4‘700m). Aber das auch eher unbekannte Vicunia Reservat mit dem Salar de Surire ist für einen Tag zu empfehlen. Nur Begegnungen mit Flamingos und Andenhasen. Keiner Menschenseele. Einfach nur fantastisch.

Auf der Panamericana führt uns die Reise südwärts ins touristische San Pedro de Atacama. Aber auch hier gibt es zahlreiche Entdeckungen, etwas abseits der Touristenströme zu entdecken. Höhepunkt unserer Reise ist die Besteigung des Cerro Toco. Nach dem Aufstieg von 5‘100m auf 5‘610m schlägt mein Herz nicht nur wegen der Höhe, sondern auch wegen der atemberaubenden Aussicht nach Argentinien, Bolivien und hinunter nach Chile.

Möchten Sie mehr erfahren über den faszinierenden Norden des langen Landes Chile? Rufen Sie mich an oder kontaktieren Sie mich per E-Mail (andrea.buser@dorado-latintours.ch). Gerne verrate ich Ihnen meine Geheimtipps.

Dieser Beitrag hat 0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

SPAM Schutz *