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Im Mietwagen von Recife nach Salvador

Kein Tag ohne Bad

An zweiter Stelle der weltweiten «Anzahl Kokospalmen pro Einwohner-Statistik» stehe das kleine Fischerdorf Piaçabuçu, erzählt uns ein Einheimischer stolz. Wir glauben ihm. Und würden ihm wohlwollend alles glauben, so glücklich sind wir an diesem sonnigen Tag an der Mündung des São Francisco-Flusses in den Atlantik, in dem kleinen Dorf mit dem magischen Namen.

Bereits eine Woche sind wir unterwegs mit unserem Mietwagen, der Küste entlang von Olinda bis Salvador. Etwas nervös war ich schon, als wir am ersten Tag der Reise durch die Millionenstadt Recife zur Mietwagenstation im Süden der Stadt chauffiert werden. All diese Autos, diese vielen Spuren, diese Verkehrsführung – und die Beschilderung ist auch eher spärlich. Die Gelassenheit, welche wir in den Tagen im Kolonialstädtchen Olinda verspürt haben, ist dahin. Wessen Idee war das nochmals mit dieser Mietwagenrundreise?

brasilien-reisebericht-autoAm ersten Tag sitzen wir somit noch etwas verkrampft am Steuer, dann aber lassen wir uns von den brasilianischen Rhythmen im Radio, aber noch vielmehr von der faszinierenden Landschaft neben der Strasse verzaubern. Wir folgen unberührten Küstenabschnitten mit türkisfarbenem Wasser, Kokospalmen reihen sich an Kokospalmen, in kleinen Fischerdörfern scheint die Zeit still zu stehen.

Wir haben bewusst eher kurze Etappen gewählt und sind so bereits am Nachmittag an einem neuen Ort. Zudem gönnen wir uns jeweils einen Tag zur freien Verfügung und gestalten diesen, wie es uns gerade gefällt. Meistens sind wir am Strand anzutreffen. Diese sind grösstenteils menschenleer, geprägt von extremen Gezeiten.  Bei Ebbe kann man stundenlang spazieren, wir sind alleine auf weiter Flur. Das Baden ist im Meer nicht immer möglich, es ist oftmals rau und weist je nach Ort gefährliche Strömungen auf. Es ist aber wunderschön anzusehen, endlose Weite, gesäumt von weissem Sandstrand.

Kein Tag ohne Bad – sei dies im Meer oder im Pool. Auf dieser Strecke gibt es diverse Hoteloptionen, von luxuriösen Unterkünften mit privatem Pool bis zu einfachen Pousadas mit Hängematten vor der Zimmertüre.

Mietwagenreisen sind eher unüblich in Brasilien. Dies aufgrund der bereits oben erwähnten Punkte, aber vor allem auch wegen des eher schlechten Kartenmaterials und der bescheidenen Fremdsprachenkenntnisse der Einheimischen. Verliert man sich nämlich unterwegs oder benötigt man Hilfe ausserhalb der touristischen Zentren, ist die Kommunikation schnell mal schwierig. Hilfsbereit sind sie, die Brasilianer, aber man muss sich auch verständlich machen können.

Daher haben wir die Hotels im Voraus ausgewählt und reserviert und von unserer Agentur ein komplettes, sehr detailliertes Dossier erhalten. Die Etappen sind detailliert beschrieben, anhand von Kilometerangaben fällt die Orientierung trotz schlechtem Kartenmaterial leicht. Wichtig bei der Übernahme des Wagens: nachzufragen, wo der Kilometerstand auf Null gesetzt wird…. Wenn alle Stricke reissen sollten, verfügen wir zudem über eine Notfallnummer, wo wir uns Tag und Nacht melden könnten.

Diese brauchen wir nicht. Nach knapp zwei Wochen erreichen wir den Flughafen von Salvador da Bahia, wo wir das Mietauto zurück geben. Eine tolle Reise liegt hinter uns… und sie macht Lust auf mehr! Wir haben bereits unser nächstes Mietwagenabenteuer in Brasilien geplant.

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