Ecuador

In den Augen eines Südamerikaners ist Ecuador ein kleines Land. "Klein aber fein" können sich die Ecuadorianer sagen, denn trotz seines für den Kontinent unspektakulären Ausmasses, kann sich das Land mit ganz anderen Grössen rühmen. Gross ist z.B. die Vielfalt der Klima- und Vegetationszonen. Dank der Lage am Äquator und die das Land teilende Andenbergkette, existieren hier auf kleinstem Raum praktisch alle Lebensräume des Kontinents: Wüste und Dschungel, Strand und Schnee, Nebelwald und Steppe, Gletscher und subtropisches Küstenland.

 

Die Galápagos-Inseln empfangen den Reisenden mit einer biologischen Ausstellung der Superlative. Mit 9,2 Arten pro qkm kann Ecuador sich rühmen, das Land mit der grössten Biodiversität des amerikanischen Kontinents zu sein: Es existieren über 25.000 bekannte Pflanzen - und Baumarten und jedes Jahr kommen neue hinzu. Ähnliches gilt für die Tierwelt, etwa 1500 Vogelarten, 4500 verschiedene Schmetterlinge, über 300 Säugetierarten und ca. 350 Reptilien ergänzen den hier täglich stattfindenden "Karneval der Arten". Auch in der Bevölkerung zeigt sich ein buntes Mosaik verschiedener Kulturen: die Gesichter der Mestizen, Ureinwohner, Weissen und Afro-Amerikaner spiegeln das multikulturelle Bild Ecuadors wieder.